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Freitag, 28. September 2007
"Implementierungsintentionen heisst das Zauberwort"
Beim Zeitunglesen kam mir ein Artikel über das prospektive Gedächtnis unter, mit dem man sich Dinge merkt, die man in Zukunft erst tun will.
Mit meinem prospektiven Gedächtnis bin ich bisweilen auf Kriegsfuss und da hat es mich natürlich beruhigt, dass dieses Stiefgedächtnis scheinbar generell genug Probleme macht um erforscht zu werden. Das Zauberwort heisst Implementierungsintentionen und kann seine Zauberkraft erst entfalten, wenn es sein Meister Herr Gollwitzer übersetzt: es handelt sich um konkrete Wenn-dann-Pläne, z.B. "wenn ich fertig gegessen habe, putze ich das Bad" (das hat bei mir heute nicht funktioniert, obwohl es schon ein bisschen gruusig ist, ich bin aber auch gar nicht dran!). Formen wie "Wenn ich schön lange ausgeschlafen habe, gehe ich in die Vorlesung", "Wenn ich mich heute nicht danach fühle, dann mache ich es eben überübermorgen" oder "Wenn ich nächstes Mal daran denke, dann erledige ich es auch" sind zwar korrekt konstruiert, gelten und helfen aber nicht. Das habe ich ausreichend getestet, da kann ich schon als repräsentative Testgruppe gelten. Auch erfährt man, dass das prospektive Gedächtnis umso schlechter ist, je anspruchsvoller die ablenkende Aufgabe ist. Das ist wohl leider nur eindeutig und nicht eineindeutig zu verstehen, denn umgekehrt heisst es beispielsweise noch lange nicht, dass meine Bloggerei wegen eines vergessenen Einkaufs automatisch auch anspruchsvoll wird. ... link (0 Kommentare) ... comment Aufgefallen II (Nachtrag)
Von zuhause haben mich zwei berechtigte Beschwerden erreicht: meine Schwester war auch noch in Kambodscha, Tübingen, Hannover und Göttingen.
Und die Annika hat sich als Immerschon-Freundin zurecht auch angesprochen gefühlt. Aufgefallen ist mir das beschriebene Phänomen während eines Telefongesprächs mit meinem Vater, das Biberachgefühl ist aber wirklich nicht auf meine Familie beschränkt, daher kommen mindestens hinzu: NYC, Brasilien (2x), Karlsruhe, Italien, Berlin Aber wenn ich jetzt schon am ausdehnen und erweitern bin, muss meine Züricher Ersatzfamilie auch unbedingt auch berücksichtigt werden: Bretagne, Paris, Slowenien, Mallorca, Italien, Schweden, Dänemark, Japan, Malaysia, Bali, Prag, England, Kroatien und sicher noch mehr. Also kommen zu den 15 familieninternen Zielen über 20 hinzu. So, hab ich alles? Wie beim Verreisen werde ich das erst hinterher merken; die Zahnbürste hab ich ziemlich sicher vergessen, obwohl auch die sehr wichtig ist! ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 25. September 2008, 00:01 ° status °°°
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