| ° sandramedy °°° |
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Mittwoch, 3. Oktober 2007
Tiefpunkt der Woche
alle Dinge, die heute GENERVT haben (in Reihenfolge ihres Auftretens):
Ich wollte endlich auch mal Wäsche waschen, aber die nasse Wäsche meines MItbewohners war heute morgen noch in der Wäsche, aso musste ich seine bereits trockene Wäsche zusammenlegen und seine nasse Wäsche aufhängen, um überhaupt anfangen zu können. Dann habe ich die Spülmaschine ausgeräumt, die Hälfte war noch dreckig. Danach bin ich extra in die Stadt gefahren, um 1 Pinsel und 1 Abspülmittel beim Coop zu kaufen, die man auf getrennten Etagen einzeln bezahlen muss. Wieder in der Wohnung habe ich mich eigentlich motiviert an mein heutiges Tageswerk gemacht: eine Szene eines Buchs über unsere irische Insel bildnerisch umsetzen. Die Idee stand bereits fest, dummerweise wurde zunehmend klarer, dass es kein bisschen so rauskommt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Also musste ich zunehmend improvisieren und so siehts jetzt eben auch aus, eher sogar noch schlimmer. Morgen ist Präsentation, ich freu mich schon! Nachdem ich jetzt lange vergeblich auf meine SIM-Karte gewartet habe, die in meiner alten Wohnung ankam und von meinem Untermieter weitergeschickt werden sollte, habe ich ihn jetzt mal angerufen. Folgendermassen ist es gelaufen: Ich hatte vergessen, ihm zu sagen, dass er sie c/o an meinen Vermieter hier schicken muss, weil ich nicht am Briefkasten angeschrieben bin. Dazu kommt, dass ich über den Online-Katalog der schweizerischen Bibliotheken ein Buch beim Schweizer Staatsarchiv bestellt habe, die mir das per Post auch an meine alte Adresse geschickt haben. Mittlerweile weiss ich, dass ich mir das auch gratis an die Unibibliothek hier hätte schicken lassen können, aber das wissen meine Lausanner Mitstudenten im Hauptstudium scheinbar noch nicht. Ausserdem brauch ich es schon lange gar nicht mehr. Mein Untermieter hat nun meine SIM-Karte in das Päckchen vom Schweizer Staatsarchiv gesteckt und meine unvollständige Adresse in Lausanne draufgeschrieben, jedoch keinen Absender. Angekommen ists nicht, der einzige Absender, der auf dem Päckchen stand, ist das Schweizer Staatsarchiv, wo jetzt wohl auch meine SIM-Karte gelandet ist. Unterdessen hat er einen weiteren Brief von denen (wahrscheinlich die erste Mahnung) auch abgeschickt, der wird also auch nicht ankommen sein. Jetzt werde ich denen morgen früh mal meinen komplizierten Fall schildern und hoffen, dass sie den ganzen Kram bekommen haben. Morgen fahre ich dann aber erst mal (ohne Handy) nach Irland und entspanne mich da wieder ein bisschen. Ach ja, gepackt habe ich auch noch nicht, natürlich. ... comment
gonso,
4. Oktober 2007, 00:54
nicht alle die frösche essen sind franzosen
ja so kann es gehen. auch die züri ersatzfamilie leidet: meine fast schon britische lieblingsmitbewohnerin trinkt nur noch tee, leider weniger der englischen sitten wegen sondern krankheitsbedingt. meine wenigkeit ist erstaunt über den arbeitseifer bei den "mit-kääsern". absurd wie hier über nacht der kees gereift wird und dementsprechend rezent einem die duftnote schon morgens entgegenschlägt. wir haben zwar keine verirrte post, aber bald keine anschrift mehr und auch noch komische gruppen am hals.
wir sind überzeugt, dass auch die welschen frösche verspeisen. genug irrsinn, geniess irland. ... link ... comment
spalanzani,
5. Oktober 2007, 15:55
Mir gefällt die Vorstellung sehr, daß auf dem Rücken von fehlgeleiteten Büchern SIM-Karten durch Europa irren (nutzlos und langsam, abhängig von einem System, das sie überholt haben), um endlich auf Nimmerwiedersehen vom Schweizer Staatsarchiv verschluckt zu werden.
W.A.S.T.E.! ... link ... comment |
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