| ° sandramedy °°° |
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Donnerstag, 25. Oktober 2007
Fertig und fertig
![]() Mein Modell und ich, wir wären jetzt fertig, nach 5 Tagen schwerer Arbeit... ... link (0 Kommentare) ... comment Samstag, 20. Oktober 2007
Rückwärts bebaut, quer gefeiert
Nächste Woche ist erste Abgabe von einem kleinen Einraum-Vorprojekt und da habe ich die Gelegenheit gepackt, auch einmal ein massives Modell aus Gips zu giessen (Gonso, nicht enttäuscht sein, dass ich es doch nicht aus Beton mache). Dafür habe ich mein Hirni für mein Wochnende in der Modellbauwerkstatt um 179° herumgedreht, um für die Schalung das ganze Häuschen rückwärts zu denken. Mal sehen, ob ich das hinbekomme. Die Werkstatt hier ist aber wirklich super! Die Maschinen sind die gleichen wie in Zürich, aber hier gibt es Tageslicht und zwei Modellbauprofis, die wirklich gute Tips geben, das sogar noch am Freitag abend nach sechs Uhr und einem das Holz für die Schalung und die ganzen vielen Kilo Gips sogar noch gratis dazugeben, unglaublich!! Ohne die hätte ich wohl auch wirklich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Jetzt aber weiss ich: Die Schalung muss unbedingt aus Holz sein, weil ich mir natürlich vorher nicht bewusst gemacht habe, dass das Modell später etwa 30 kg wiegt. Alles auf Gehrung schneiden, am besten jede Seite noch zweiteilen, nur mit Abstandhalter fixieren, damit das nachher auch wieder rauskommt, wenn der Gips dagegen drückt. Und so weiter und so weiter. Schiefgehen kanns immernoch. Ich werde dann berichten, obs geklappt hat oder nicht.
Zum Entspannen war ich gestern auf einer WG-Party, bei der die Sprache bei jedem Schritt zwischen Französisch, Deutsch, Englisch und Schwedisch abgewechselt hat. In Kombination mit Alkohol führt das zu sehr lustigen Ergebnissen. Jetzt wird gegessen, der Holzstaub zum Mittagessen hat nicht satt gemacht. ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 12. Oktober 2007
Seltsame Chorprobe
Gestern war ich im Chor. Dort singen wir "Die erste Walpurgisnacht" von Felix Mendelssohn mit deutschem Text von Goethe, zum Beispiel:
"Verteilt euch, wackre Männer, hier, durch dieses ganze Waldrevier, und wachet hier im Stillen, wenn sie die Pflicht erfüllen." Der französischsprechende Dirigent hat etwas die Aussprache gerügt. Wir mögen doch bitte "im Stöllön" singen, eben hochdeutsch! Es geht angenehm unprofessionell zu für eine wie mich, die nur mitsingen will und zum Konzert im Mai sowieso schon wieder über alle Berge ist. Jede Passage einmal pro Stimme allein, dann grad zusammen, ohne anhalten, komme was wolle. Dann korrekturlos noch einmal. Über unklare Stellen wird munter drüberweg gesungen. Können muss man auch nichts, noch nicht einmal singen muss man, wie meine beinahe stumme Nebensitzerin bewiesen hat. Diese hat erst auf französisch meine Stimme gelobt (was beweist, dass sie wirklich keine Ahnung von Musik hat), um mich dann plötzlich auf Deutsch zu fragen, ob ich mit Kopf- oder Bruststimme sänge...Wie bitte? Soll sie doch erst einmal überhaupt singen, bevor sie sich solche Gedanken macht. Ach ja, eine Messe von Schubert singen wir auch noch, dafür bin ich ja auch hier, um mich deutschem Kulturgut zu widmen. ... link (2 Kommentare) ... comment Mittwoch, 3. Oktober 2007
Tiefpunkt der Woche
alle Dinge, die heute GENERVT haben (in Reihenfolge ihres Auftretens):
Ich wollte endlich auch mal Wäsche waschen, aber die nasse Wäsche meines MItbewohners war heute morgen noch in der Wäsche, aso musste ich seine bereits trockene Wäsche zusammenlegen und seine nasse Wäsche aufhängen, um überhaupt anfangen zu können. Dann habe ich die Spülmaschine ausgeräumt, die Hälfte war noch dreckig. Danach bin ich extra in die Stadt gefahren, um 1 Pinsel und 1 Abspülmittel beim Coop zu kaufen, die man auf getrennten Etagen einzeln bezahlen muss. Wieder in der Wohnung habe ich mich eigentlich motiviert an mein heutiges Tageswerk gemacht: eine Szene eines Buchs über unsere irische Insel bildnerisch umsetzen. Die Idee stand bereits fest, dummerweise wurde zunehmend klarer, dass es kein bisschen so rauskommt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Also musste ich zunehmend improvisieren und so siehts jetzt eben auch aus, eher sogar noch schlimmer. Morgen ist Präsentation, ich freu mich schon! Nachdem ich jetzt lange vergeblich auf meine SIM-Karte gewartet habe, die in meiner alten Wohnung ankam und von meinem Untermieter weitergeschickt werden sollte, habe ich ihn jetzt mal angerufen. Folgendermassen ist es gelaufen: Ich hatte vergessen, ihm zu sagen, dass er sie c/o an meinen Vermieter hier schicken muss, weil ich nicht am Briefkasten angeschrieben bin. Dazu kommt, dass ich über den Online-Katalog der schweizerischen Bibliotheken ein Buch beim Schweizer Staatsarchiv bestellt habe, die mir das per Post auch an meine alte Adresse geschickt haben. Mittlerweile weiss ich, dass ich mir das auch gratis an die Unibibliothek hier hätte schicken lassen können, aber das wissen meine Lausanner Mitstudenten im Hauptstudium scheinbar noch nicht. Ausserdem brauch ich es schon lange gar nicht mehr. Mein Untermieter hat nun meine SIM-Karte in das Päckchen vom Schweizer Staatsarchiv gesteckt und meine unvollständige Adresse in Lausanne draufgeschrieben, jedoch keinen Absender. Angekommen ists nicht, der einzige Absender, der auf dem Päckchen stand, ist das Schweizer Staatsarchiv, wo jetzt wohl auch meine SIM-Karte gelandet ist. Unterdessen hat er einen weiteren Brief von denen (wahrscheinlich die erste Mahnung) auch abgeschickt, der wird also auch nicht ankommen sein. Jetzt werde ich denen morgen früh mal meinen komplizierten Fall schildern und hoffen, dass sie den ganzen Kram bekommen haben. Morgen fahre ich dann aber erst mal (ohne Handy) nach Irland und entspanne mich da wieder ein bisschen. Ach ja, gepackt habe ich auch noch nicht, natürlich. ... link (2 Kommentare) ... comment Montag, 24. September 2007
ETH vs EPFL
![]() Jetzt fängt die erste richtige Semesterwoche an, inklusive aller Kurse und Vorlesungen. Sicher mehr, als ich in Zukunft besuchen wede, aber ich gebe ihnen allen eine faire Chance! Wie eigentlich zu erwarten war, ist die Woche hier auch nicht weniger gefüllt als in Zürich; es ist eben doch im Grunde die selbe Universität. Sehr fremd fühle ich mich auch tatsächlich nicht. Meinen Schreibtisch im Zeichensaal habe ich schon bezogen, die Mensakarte ist mit Geld aufgeladen und die Leute in meinem Kurs kenne ich auch schon, da die Einführung nicht wie angekündigt um zehn sondern um zwei stattfand. Die üblichen Computer- und Druckprobleme bleiben mir wie erwartet noch erhalten. Aber wo sind dann die Unterschiede? Etwa die Hälfte der Leute hier redet tatsächlich französisch und im Gegensatz zu Zürich wohne ich hier auf dem Berg (Foto: Blick aus dem Küchenfenster) und studiere am See. Das ist doch schon was! ... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 19. September 2007
Ireland's edge
Hier bin ich angekommen! Für die kleine irische Insel Inis Meàin werde ich bei Professor Fobert einen Masterplan und ein Wohnhaus planen. Das geht natürlich auf gar keinen Fall, ohne einmal dort gewesen zu sein, darum fahren wir Anfang Oktober ein paar Tage hin. Ganz muss ich also nicht auf die Zürcher Seminarreise verzichten. Wie gut man allerdings in Irland Französisch lernt, wird sich zeigen. ... link (2 Kommentare) ... comment Dienstag, 18. September 2007
Wahldienstag
Was mir dann im Oktober vorenthalten wird, wurde mir heute zugestanden: das Wahlrecht (meiner Kurse nämlich).
Diese werden zuerst präsentiert, danach kann man sich en ligne einschreiben. Die Entscheidung, wo ich mein Kreuzchen mache, wurde glücklicherweise nicht durch meine Französisch(un)kenntnisse beeinflusst, schwierig wars dennoch. Die wenigen städtebaulichen Kurse sind natürlich auf englisch, einer ist dazu ganzjährig. Morgen werde ich das Ergebnis sehen, bis dahin fahre ich zur Abwechslung einmal mehr nach Bern, wos auch schön ist, wo ich aber gestern abend erst herkam, denn da liest heute abend Max Goldt vor, und wenn der mal in der Nähe ist, will ich ihn mir nicht entgehen lassen. ... link (0 Kommentare) ... comment Donnerstag, 13. September 2007
Anfang
Morgen werde ich Zürich also für einige Zeit verlassen. Ein Abschied auf Zeit und daher kaum traurig.
Lausanne ist schliesslich auch très agréable, soweit ich das bisher feststellen konnte. Grund genug, am neuen Ort auch neue Medien zu nutzen. Jeder, den es also interessiert zu erfahren, was ich dort mache, kann dies also von nun an hier erfahren. ... link (0 Kommentare) ... comment |
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