° sandramedy °°°
Montag, 5. November 2007
Samstag : Sonntag ... 1 : 0


Samstag: La Fête au Bourru

Bourru ist die hiesige Bezeichnung für den neuen Wein, dem zu Ehren vier Dörfer zwischen Lausanne und Genf ein Weinfest veranstaltet haben. Da bin ich natürlich hin, zusammen mit einer Gruppe von (Ex-)Austauschstudenten und dem Ädu. Einmal ein Glas gekauft, kann man es sich in den verschiedenen Weinkellern auffüllen lassen und um von Dorf zu Dorf zu kommen, spaziert man durch herbstliche Weinberge. Das hat zusammen mit der kalten Luft jeglichen Rausch verhindert, obwohl wir uns redlich bemüht haben. Bei Sonnenuntergang haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Zuhause hab ich dann Bekanntschaft mit dem Pittbull meiner Mitbewohnerin gemacht, der Pokale gewinnt für Parcours mit Stöckchen holen, Hindernisse überwinden und so wieter. Sitz machen oder auf Kommando aufhören, fremde Leute abzuschlabbern kann er hingegen nicht. Gut, wohnt der nur ab und zu am Wochenende hier. Schleicht man sich nachts aufs Klo, tönt es "wuff" aus ihrem Zimmer...

Sonntag: Arbeiten am Masterplan

Diese Woche erstes Herantasten an die Aufgabe, in die wir direkt aus dem Massstab 1:10 etwas unsanft hineingeworfen wurden. Wir wollen bisher alle etwas schonend mit der Insel umgehen, jetzt bekommt der Lehrstuhl Panik, dass das etwas brav rauskommen könnte und hat jetzt schriftlich das Kommando gegeben "Don't be afraid to be radical". Ich freue mich immer, wenns absurd wird.
Man wird nicht oft im Leben freundlich gebeten, doch bitte etwas radikaler zu sein, darum wissen wir auch gar nicht recht, wie wir reagieren sollen und schauen errötend zu Boden. Das kann lustig werden!

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Dienstag, 30. Oktober 2007
Sonntag: Ausflug und Verstümmelung


Ein erholungsames Wochenende war bitter nötig nach einer anstrengenden aber spannenden Abgabewoche und dem Modellwochenende davor. Zur Kritik kam als Experte ein Literaturwissenschaftler, der über Architektur schreibt, sie aber nicht selber macht. Zwei wirklich konstruktive, interessante Tage.

Also was tun gute Schweizer an einem freien Sonntag? Sie gehen wandern! Ich bin ja bekanntlich schon sehr lange eine ausgezeichnete Schweizerin und der Adrian ist auch qualifiziert.
Wir sind also, nachdem wir unverhofft eine Stunde geschenkt bekamen, frühzeitig losgefahren nach Montreux, um von dort nach Glion die herbstlichen Hänge hinauf zu spazieren, danach wieder runter zum Schloss Chillon und am See entlang zurück nach Montreux. Herbstwald, langsam brach die Sonne durch den Nebel, frische Luft...Schön wars!

Ausgehungert kamen wir wieder in der Wohnung an, um direkt noch was Feines zu kochen. Eine Karotte hätte in die Sosse kommen sollen, ganz klein geschnippelt, statt dessen habe ich mir aber im Eifer die Fingerkuppe meines linken Zeigefingers abgeschnitten. Schnell unters Wasser gehalten, immer mit dem Gedanken, das lose Stück gut fest zu halten, um es danach mit einem Pflaster wieder zu fixieren. Wo der Adrian das Pflaster herholen sollte, konnte ich ihm noch ganz lässig schildern, er hat mir es dann von 2 Metern Entfernung hingehalten, der Hasenfuss. Danach musste er sich dann aber ganz schnell setzen. Ich wollte tapfer weiterkochen und ignorieren, dass ich das auch überhaupt nicht vertrage, Blut zu sehen. Das hat aber nicht geklappt. Am Schluss blieb der Herd dann ein paar Minuten kalt und da lagen wir dann, appetitlos ausser Gefecht gesetzt...
Gegessen haben wir später trotzdem, aber ohne das Rübli. Mittlerweile ists auch schon wieder ganz gut verheilt.

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Dienstag, 18. September 2007
Im Zugerland
Am Sonntag war sie nun: die lange geplante, traditionelle johnersche Familienwanderung zusammen mit einer befreundeten Familie. Ausgangspunkt war Menzingen im Zugerland, von dort gings durch saftige Wiesen und Wälder hinüber nach Oberaegeri am Aegerisee. Die abgebildete Puschelohrkuh ist nur ein Beispiel für die Schönheit dieses Idylls. Wenn ich eine solche Kuh besitzen würde und diese fleissig Milch geben würde, dann bewörbe ich ihre Milch in der Werbepause mit einem Spot, der genau dort gedreht worden wäre. Oder: die Region ist ebenso lohnend zu durchwandern, wie die Ohren ihrer Kühe flauschig sind! Und woher nähme man die Kraft, das alles zu bewundern, wenn man nicht zur Mittagszeit ein knisterndes Feuer aus trockenen Zweigen entfachen würde um dort an zugespitzten Stöcken die ein oder andere Cervelat zu bröteln? Und womit hat man wohl die Stöcke zugespitzt und das Feuerholz zersägt? Die Antwort wird sich jeder selber geben können und schon beim ersten Versuch richtig liegen.

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